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Die Volleyball-Herrenmannschaft des SK Driedorf

2017/2018

 

 

 H.v.l: Benjamin Stoll, Tobias Hild, Sven Weber, Carsten Höchst.

V.v.l.: Sebastian Döll, Jan-Michael Pfaff, Daniel Hees, Hamid Saeed, Dirk Schöndorf.

Es fehlt: Eugen Zinn.

 

 Tabelle der Landesliga Nord:

Platz

Verein

Spiele

Sätze

Punkte

1.

VSG Kassel1644 : 1443

2.

TV Salmünster1642 : 2434

3.

SG Rodheim 21639 : 2533

4.

Hünfelder SV1635 : 2132

5.

TG Neuenhaßlau1628 : 3519

6.

FSV Bergshausen

16

26 : 3618

7.

SG Rodheim 31624 : 3915

8.

Gießener SV1624 : 3815

9.

SK Driedorf1615 : 457

 

 Aktuelle Spielberichte Saison 2017/2018

 

SK Driedorf verabschiedet sich aus der Landesliga

SK Driedorf - TG Neuenhasslau I (0:3 - 13:25/ 13:25 / 22:25)

  Am letzten Spieltag der Landesliga Nord stand der Abstieg für den SK Driedorf zwar schon fest, trotzdem war es das klare Ziel, sich gebührend aus der Liga zu verabschieden. Mit den Gästen aus Neuenhasslau und Salmünster standen zwei starke Gegner auf dem Plan, hatte man doch die Auswärtsspiele gegen beide deutlich verloren. Da machte es die Tatsache, dass gleich drei Spieler fehlten (alle erkrankt / verletzt), die Sache auch nicht einfacher. Trainer Sven Weber konnte lediglich coachen, dafür sprang Sebastian Döll als etatmäßiger Außenangreifer auf die Diagonalposition.

Im ersten Spiel gegen Neuenhasslau bot man in den Sätzen eins und zwei keine gute Vorstellung. Der SK zeigte aus dieser Saison bisher unbekannte Fehlerbilder. Viele Angriffe landeten im gegnerischen Aus, in der Abwehr herrschte Unsortiertheit und mehrere falsche Blockplatzierungen führten dazu, dass der Gegner oftmals leicht punkten konnte. Beide Sätze gingen jeweils mit 25:13 deutlich an Neuenhasslau. Die Zielsetzung für diesen Spieltag geriet außer Reichweite. Im dritten Satz hielt der SK Driedorf aber nun dagegen. Man nahm den Kampf an und konnte so Zug um Zug den Gegner selbst unter Druck setzen und punkten. Der Satz gestaltete sich ausgeglichen. Durch seinen elf Mann starken Kader war Neuenhasslau in der Lage, zu reagieren und wechselte aus. Beim Stand von.

So ging der Satz letztlich mit 25:22 und das Spiel mit 3:0 an Neuenhasslau.

 

SK Driedorf - TV Salmünster (1:3 - 22:25 / 23:25 / 25:23 / 14:25)

 Im zweiten Spiel wartete mit Salmünster der vermeintlich schwerere Gegner auf den SK. Anfangs zu den Titelfavoriten gezählt, wollten sich die Südosthessen mit einem 3-Punkte-Sieg nun wenigstens den zweiten Tabellenplatz und damit einen Platz als möglicher Nachrücker in die Oberliga sichern. Dem hatten die Driedorfer aber einiges entgegenzusetzen. Von Beginn an konnte man die Partie ausgeglichen gestalten. Es entwickelte sich ein hoch spannendes Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Im ersten Satz hatte Salmünster das bessere Ende für sich und gewann mit 25:22. Im zweiten Satz konnte sich Driedorf zur Satzmitte mit vier Punkten absetzen. Zuspieler Dirk Schöndorf setzte immer wieder seine Außenangreifer in Szene, besonders Eugen Zinn stellte den gegnerischen Block vor unlösbaren Aufgaben und punktete mit fast jedem Angriff. Driedorf ließ Salmünster nicht mehr rankommen und gewann den Satz mit 25:23. Die SK’ler konnten dieses Niveau auch im dritten Satz beibehalten. In allen Mannschaftsteilen stimmte der Einsatz, besonders auch die Feldabwehr um Libero Jan Michael Pfaff hielt so manchen sicher geglaubten Punkt für Salmünster noch offen. Deren Kapitän musste seine Mannschaft so manches Mal aufwecken. Trotz einer Punkteführung für Driedorf, wiederum zur Satzmitte, verlor man den Satz knapp mit 25:23. Im vierten Satz konnten sich dann die Südosthessen früh absetzen. Diesen Rückstand holte Driedorf nicht wieder auf, und so musste man sich mit 25:14 und 3:1 Sätzen geschlagen geben. Dennoch haben sich die SK’ler teuer verkauft und können mit einer der besten Leistung der Saison diese abschließen.

 Fazit für den SK: Driedorf beendet seine erste Landesliga Saison auf dem letzten Tabellenplatz. Der Kader ist für die höhere Leistungsdichte zu klein ausgestattet. Verletzte oder erkrankte Spieler konnten in so manchem Spiel nicht ersetzt werden. Die Möglichkeit, auf das Spiel zu reagieren, blieb somit verwehrt und kam den ohnehin starken Gegnern zusätzlich entgegen. Was bleibt, ist der Coup im Heimspiel gegen den klaren Meister VSG Kassel (3:2) und, die Erfahrung aus der Landesliga mitzunehmen.

 Für den SK spielten: Tobias Hild, Eugen Zinn, Daniel Hees, Jan Michael Pfaff, Benjamin Stoll, Dirk Schöndorf, Sebastian Döll Coach: Sven Weber


Driedorf verliert letztes Auswärtsspiel

SG Rodheim 3 - SK 1990 Driedorf (3 : 1)

Am vorletzten Spieltag der Landesliga Nord reiste der SK Driedorf zum Auswärtsspiel zur ebenfalls noch abstiegsbedrohten SG Rodheim 3.

Aufgrund von zahlreichen Erkrankungen und Verletzten konnte der SK lediglich mit 6 Spielern antreten, wobei Libero Jan-Michael Pfaff sogar die Position des Außenangreifers begleiten musste und Außenangreifer Sebastian Döll dadurch als Hautangreifer eingesetzt wurde.

Doch trotz der erzwungenen Umstellungen konnten die Westerwälder der SG Paroli bieten und den ersten Satz bis zum Stand von 17:18 ausgeglichen gestalten.

Erst dann schlichen sich einige Ungenauigkeiten im Spiel des SK ein, die zum Satzverlust mit 18:25 führten.

Diese Ungenauigkeiten sollten sich dann im 2. Satz fortsetzen und führten zu einem schnellen 15:25 Satzgewinn für den Gastgeber.

Mit dem Rücken an der Wand besann sich Driedorf nun auf Ihr Spiel. Sowohl in der Annahme/Abwehr als auch daraus folgend im Stell- und Angriffsspiel steigerte man sich und konnte so den Gegner wieder mehr fordern.

Über ein 16:10 und 20:16 konnte man den Satz schließlich mit 26:24 für sich entscheiden.

Durch den Satzgewinn motiviert versuchte der SK im 4. Satz nun nochmal alles, um doch noch Punkte mitzunehmen. Dies gelang auch bis zum Spielstand von 10:12.

Doch dann schlichen sich wieder mehr und mehr Eigenfehler ein, und letztlich hatte der SK dem Gegner nichts mehr entgegenzusetzen und musste den Satz mit 14:25 und damit das Spiel mit 1:3 abgegeben.

Für den SK spielten: Sven Weber, Dirk Schöndorf, Jan-Michael Pfaff, Tobias Hild, Sebastian Döll und Daniel Hees.


Nix zu holen beim Tabellennachbarn

FSV Bergshausen – SK Driedorf (3 : 0)

Nix zu holen gab es am vergangenen Wochenende für die Volleyballer des SK Driedorf, musste beim Tabellennachbarn in Bergshausen mit Höchst, Hild und Saeed gleich auf drei Stammspieler verzichten.

Der erste Satz begann zunächst auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften konnte sich merklich absetzen, sodass bis zum Spielstand von 15:15 das Satzende noch völlig offen war. Leider leisteten sich die Driedorfer jetzt wie so oft ihre Schwächephase. Bergshausen konnte durch Schnellangriffe durch die Mitte Druck aufbauen und setzten sich Punkt um Punkt ab. Driedorf hingegen hatte Probleme sein eigenes Spiel aufzubauen und verlor den ersten Satz schlussendlich mit 25:17.

Im zweiten Satz rotierten die Driedorfer Spieler auf drei Positionen. Weber spielte zu, Döll auf der Diagonale und Neuzugang Ströhmann startete als Außenangreifer. Auch in dieser Aufstellung konnte man zunächst mit dem Gastgeber mithalten. Erst beim Spielstand von 9:9 konnte sich Bergshausen einen kleinen Vorsprung erkämpfen. Trotz aller Bemühungen schafften es die Driedorfer nicht, diesen Vorsprung wieder wett zu machen, sodass auch der zweite Satz mit 25:22 an Bergshausen ging.

Zum dritten Satz wurde wieder auf die gewohnten Positionen gewechselt und auch das Spiel ähnelte dem ersten Satz. Auch dieses Mal konnte sich keine der beiden Mannschaften zunächst sichtbar absetzen. Erst beim Stand von 17:17 schaffte es Bergshausen den Druck über die Mittelangreifer wieder zu erhöhen. Gegen die Schnellangriffe der Gastgeber fanden die Driedorfer leider kein Gegenmittel und so musste auch der letzte Satz mit 25:19 und somit das Spiel mit 3:0 an den Tabellennachbarn abgegeben werden.

Für den SK spielten: Sebastian Döll, Daniel Hees, Jan-Michael Pfaff, Dirk Schöndorf, Benjamin Stoll, Mike Ströhmann, Sven Weber und Eugen Zinn.


SK Driedorf verliert beim Absteiger aus der Oberliga

Hünfelder SV – SK Driedorf 3:0 (25:20; 25:15; 25:21) 

Am 9. Spieltag duellierten sich der SK Driedorf, der ohne seine etatmäßigen Spieler Sebastian Döll und Dirk Schöndorf antrat, und der Sportverein aus Hünfeld, die einen Platz im oberen Tabellendrittel anpeilen. Bisher gab es nur eine Begegnung zwischen Driedorf und Hünfeld. Das Hinspiel verlor man Zuhause glatt mit 0:3

Der SK startete in der futuristisch anzumutenden Sporthalle hellwach. Ein Klassenunterschied war nicht auszumachen, den Gegner ließ man nicht ins Spiel kommen und baute hingegen sein eigenes Spiel gut auf. So konnte man sich langsam einen Vorsprung erarbeiten und zu einem Spielstand von 19:14 ausbauen. Nun trat das ein, was den Driedorfern diese Saison schon in so vielen Sätzen zum Verhängnis wurde. Das Momentum kippte auch auf Grund von Eigenfehlern zugunsten des Gegners. Der SK schaffte es nicht mehr, sich aus dem zwischenzeitlichen Tief zu befreien. Auch zwei Auszeiten konnten nicht helfen und so verlor man den ersten Satz nach gutem Start mit 25:20. Dieser Satzverlust wirkte sich auch auf den zweiten Satz aus. Schnell geriet man ins Hintertreffen und konnte sich nicht wieder rankämpfen, sodass auch der zweite Satz an Hünfeld ging, mit 25:15.

Im dritten Satz stellte der als Coach eingesetzte Schöndorf auf der Außenangreiferposition um. Das Spiel gestaltete sich nun wieder ausgeglichen und man konnte an die Leistung aus dem ersten Satz anknüpfen. Einsatz und Kampfeswillen stimmten. Bis zur Satzmitte konnte sich keine Mannschaft erkennbar absetzen. Hünfeld spielte nun seine Erfahrung aus. Kleine Ungenauigkeiten im Driedorfer Aufbauspiel traten ein. Der sonst so starke Block konnte das Abwehrspiel auch nicht entscheidend unterstützen, sodass der SK auch den dritten Satz 25:21 abgab und sich 3:0 geschlagen geben musste.

Das Fazit für den SK: Beim ambitionierten Absteiger aus der Oberliga konnte phasenweise das eigene Spiel gut umgesetzt werden. Aber auch die bekannte Schwäche aus der bisherigen Saison, nach einer Punkteserie für den Gegner nicht wieder zurückzukommen, trat ein. Am nächsten Spieltag kommende Woche beim ebenfalls stark abstiegsbedrohten FSV Bergshausen wird sich zeigen, ob der SK die Chance auf den Klassenerhalt noch wahren kann.

Für den SK spielten: Sven Weber, Carsten Höchst, Tobias Hild, Eugen Zinn, Daniel Hees, Hamid Saeed, Jan Michael Pfaff, Benjamin Stoll. Coach: Dirk Schöndorf.


SK Driedorf schlägt den Spitzenreiter

SK Driedorf – VSG Kassel (3 : 2)

Am vergangenen Samstag hatten die Herren des SK Driedorf Ihr erstes Heimspiel für dieses Jahr. Die Gäste waren schwere Brocken, nämlich der bis dato ungeschlagene Tabellenführer aus Kassel und der Tabellen zweite, die zweite Mannschaft der SG Rodheim. Im Vorfeld machten sich die Hausherren nicht viel Hoffnung auf Punkte und wollten sich so teuer wie möglich verkaufen. Der immer noch verletzte Zuspieler Dirk Schöndorf übernahm wieder das Coaching an der Seitenlinie und im Wechsel mit Trainer Sven Weber, der abermals die Position des Zuspielers besetzte.

Im ersten Spiel des Tages standen sich dann der SK Driedorf und die VSG Kassel gegenüber und der erste Satz startete leider wie erwartet: Die Gäste setzten Driedorf mit Ihren Angaben so stark unter Druck, dass diese keinen eigenen Spielaufbau zu Stande brachten. Schnell sah sich der SK mit 1:7 im Hintertreffen. Zwar konnte dieser Abstand gehalten, aber nicht aufgeholt werden. Dem entsprechend konnten die Gäste den ersten Satz ungefährdet mit 25:14 für sich entscheiden.

Der zweite Satz startete ausgeglichener und diesmal konnte sich Driedorf absetzen. Erst mit 10:6 und durch eine Angabeserie von Sebastian Döll sogar auf 14:6. Dieser Satz entwickelte sich komplett gegenläufig zu dem ersten. Der SK war ganz klar die stärkere Mannschafft und ließ auch nichts mehr anbrennen. Der Satz ging völlig verdient mit 25:13 an die Hausherren. Was nun folgte waren drei Sätze Volleyballkrimi!

Der dritte Satz war völlig ausgeglichen, keine der beiden Mannschafften konnte sich nennenswert absetzen. Die Driedorfer Block und Abwehr arbeiteten konsequent, sodass der ein oder andere spektakuläre Ballwechsel zu Stande kam. Zum Ende des Satzes konnte sich Kassel mit 20:17 absetzen, aber der Tabellenletzte zeigte Moral und kämpfte sich in eigener Halle zurück und ging sogar mit 23:22 in Führung. Wieder war es Döll der mit seiner Angabe die Gäste unter Druck setze, sodass keine harten Angriffe zu erwarten waren. Aus einer sicheren Annahme, um Libero Jan Pfaff, heraus konnte das Zuspiel seine Angreifer in Szene setzen, welche dann die zwei noch notwendigen Punkte zum 25:22 Satzgewinn erzielten.

Damit sicherten sich die Herren vom SK zumindest einen Punkt, aber an diesem Tag war mehr drin. Die Zuschauer erlebten einen vierten Satz der sich vom dritten kaum unterschied. Beide Mannschafften agierten auf Augenhöhe und bis zum 21:21 war alles offen. Nachdem die Hausherren zwei Punkte nacheinander abgeben mussten nahm Trainer Dirk Schöndorf beim Stand von 21:23 die Auszeit. Der Versuch das Besprochene umzusetzen war da, aber es reichte nicht mehr den Satz zu drehen. Kassel gewann 25:22. Nach 2:2 in Sätzen musste jetzt der Tie-Break entscheiden.

Wieder ließ keine der beiden Mannschafften nach und wechselten sich beim Punkten ab. Beim Stand von 8:7 für die Gäste wurden die Seiten gewechselt. Es ging Punkt um Punkt weiter, Kassel immer einen vor und so stand es 14:13 für die Gäste. Matchball! Doch die Driedorfer gaben nicht auf. Durch den an diesem Tag herausragenden Block von Carsten Höchst wurde der Matchball abgewehrt. Der nächste Punkt ging ebenfalls auf das Konto des Driedorfer Blocks und sicherte sich damit den ersten Matchball ihrerseits. Der Kasseler Angriff konnte abgewehrt werden, der Ball wurde ins Hinterfeld gestellt und Hamid Saeed verwandelte! Driedorf gewinnt den Satz mit 16:14 und sichert sich zwei völlig überraschende Punkte gegen den Tabellenführer, der jetzt jedoch nicht mehr ungeschlagen war.

Endlich hörten die Driedorfer Zuschauer das lang ersehnte Siegerlied. “Hier regiert des SKD!”

SK Driedorf – SG Rodheim 2 (1 : 3)

Das zweite Spiel des Tages wurde jetzt nicht nur eine spielerische, sondern auch eine konditionelle Herausforderung. Das erste Spiel hatte viel Kraft gekostet und das spürten die Spieler auch in den Beinen. Doch dem zum Trotz spielte der SK von Anfang an auf dem gleichen Niveau wie Rodheim. Keine der Mannschafften konnte sich absetzen. Immer wieder punkteten die Angreifer und hielten den Satz offen, bis Rodheim sich beim Spielstand von 24:22 die erste kleine Führung erspielte. Nach einer Auszeit konnte Driedorf zwar noch einen Punkt machen, den Satzverlust jedoch nicht mehr verhindern. Die SGR entschied den Satz mit 25:23 denkbar knapp für sich.

Man merkte den Hausherren die Enttäuschung über den Satzverlust und langsam aber deutlich auch den Kräfteverschleiß an. Ein ums andere Mal kam die Abwehr oder der Block ein bisschen zu spät, was ausreichte, um die gegen so einen Gegner notwendige Präzision nicht mehr auf das Feld zu bekommen. Dazu kam, dass Zuspieler Sven Weber immer mehr Probleme in der Präzision seines Zuspiels hatte. Die Gäste konnten sich verdientermaßen absetzen und den Satz ungefährdet mit 25:17 für sich entscheiden. Der SK sah sich nun einem 0:2 in Sätzen gegenüber, doch auch diesmal sei gesagt, dass die Driedorfer nicht aufgaben.

Schöndorf wechselte zum dritten Satz den Zuspieler. Weber blieb auf der Bank, Diagonalspieler Hamid Saeed wechselte auf die Zuspieler Position und Daniel Hees wechselte von der Mitte auf Diagonal. Diese Wechsel zeigten Wirkung und der SK bot den Gästen wieder die Stirn. Mit einer Energieleistung gelang es das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Erst beim 22:22 konnten sich die Gäste mit zwei Punkten zum 24:22 absetzten und sich damit zwei Matchbälle sichern. Den ersten Matchball konnte Driedorf abwehren und damit auf 23:24 verkürzen. Jetzt folgte die Carsten Höchst Show: Der Mittelblocker des SK Driedorf erledigte den Gegner fast im Alleingang. Mit drei Monsterblocks und den damit verbundene direkten Punkten drehte Driedorf den Satz, gewann mit 26:24 und verkürzte damit in Sätzen auf 1:2. Sollten hier etwa auch noch Punkte für den SK drin sein?

Nein, denn jetzt war bei allen die Erschöpfung zu groß. Schnell gerieten die Hausherren in Rückstand. Obwohl sich alle bemühten wieder ins Spiel zu finden gelang dies nicht ausreichend, um Rodheim nochmals Paroli zu bieten. Rodheim war jetzt einfach zu stark und konnte den vierten Satz mit 25:18 für sich entscheiden und gewann das Spiel mit 3:1.

Trotz dieser Niederlage sah man auf Driedorfer Seite nur fröhliche Gesichter. Die Zuschauer hatten tollen Volleyballsport zu sehen bekommen und die Spieler haben mehr Punkte in Driedorf behalten als erwartet. Zudem hatte man die Gewissheit, dass man trotz dem letzten Tabellenplatz in der Landesliga kein Kanonenfutter ist!

Als nächstes ist der SK Driedorf am 17.02.2018 beim Hünfelder SV zu Gast.

Für den SK spielten: Sebastian Döll, Daniel Hees, Tobias Hild, Carsten Höchst, Jan Pfaff, Hamid Saeed, Benjamin Stoll, Sven Weber und Eugen Zinn. Coach: Dirk Schöndorf.


Erster Driedorfer Sieg in der Landesliga

Gießener SV – SK Driedorf (1 : 3)

Die Volleyballer des SK Driedorf waren am vergangenen Samstag beim Gießener SV zu Gast.

Im Spiel gegen den Tabellen siebten mussten die Westerwälder auf Ihren Kapitän und Zuspieler Dirk Schöndorf verletzungsbedingt verzichten. Trotz seiner Verletzung unterstützte Schöndorf die Mannschaft als Coach, so dass Sven Weber sich voll und ganz auf seine neue Position als Zuspieler konzentrieren konnte.

Im ersten Satz hatte Driedorf anfangs große Probleme mit der Annahme und machten damit dem Zuspieler wie auch den Angreifern das Leben schwer. Daraus resultierend gingen die Hausherren aus Gießen mit 16:8 in Führung. Trotz dieses hohen Rückstands gaben sich die Gäste nicht auf und kamen auf 20:22 heran. Sebastian Döll war nun für Driedorf am Aufschlag und konnte mit teils harten, teils sehr platzierten Aufschlägen die Hausherren stark unter Druck setzen. Den Rest erledigte der Driedorfer Block und der Satz wurde gedreht. Driedorf gewann mit 25:22.

Die Annahme war im zweiten Satz von Anfang an deutlich stabiler, so dass Driedorf direkt im Spiel war. Es lief wie am Schnürchen und der SK konnte sich eine deutliche Führung zum 24:19 erspielen und damit fünf Satzbälle. Diesmal war es der GSV der mit Angaben seine Gäste unter Druck setzte und sich Punkt für Punkt herankämpfte. Ein sehr starker Block der Hausherren war zudem dafür verantwortlich, dass diesmal der GSV den Satz drehen konnte und mit 27:25 gewann.

Von diesem Rückschlag unbeeindruckt startete Driedorf in den dritten Satz. Statt Tobias Hild stellte Schöndorf Daniel Hees auf Außen, um Gießen vor neue Aufgaben zu stellen. Diesmal konnte sich keine der beiden Mannschaften nennenswert absetzen. Beim Stand von 20:22 aus Driedorfer Sicht ging für den SK Hamid Saeed zum Aufschlag und sorgte mit seinen harten Angaben dafür, dass Gießen nicht einen Angriff mehr zu Stande brachte. Driedorf gewann den umkämpften dritten Satz mit 25:22.

Im vierten Satz wollte Driedorf die Entscheidung und endlich den lang ersehnten ersten Sieg in der Landesliga Nord sichern. Dem entsprechend trat der SK auch auf und dominierte den vierten Satz von Anfang an. Die Gießener haderten mit sich selbst und mit dem Schiedsgericht, dass dies sogar in einer Roten Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung gipfelte. Mitte des Satzes musste der bis dahin stark spielende Libero des SK Jan Pfaff verletzungsbedingt auf der Bank bleiben und die Mittelblocker Carsten Höchst und Benjamin Stoll mussten auch in der Abwehr auf dem Feld bleiben. Trotz der ungewohnten Aufgabe funktionierte das sehr gut und keinerlei Bruch im Spiel war festzustellen. Driedorf gewann folgerichtig den vierten Satz mit 25:22 und konnte den ersten Dreier der Saison einfahren.

Dieser Sieg wurde durch eine geschlossene Mannschaftsleistung auf und neben dem Feld ermöglicht.

 Mit dem Sieg im Rücken geht es am kommenden Samstag, den 27.01.2018 in das erste Heimspiel in 2018. Die Gegner sind jedoch harte Brocken. Der noch ungeschlagene Tabellenführer aus Kassel und der Tabellen zweite aus Rodheim sind zu Gast in Driedorf. Um 15:00 Uhr geht es los und die Herren des SK Driedorf freuen sich über jeden Zuschauer der Sie bei dieser Mammutaufgabe unterstützt.

Für den SK Driedorf spielte: Sebastian Döll, Daniel Hees, Tobias Hild, Carsten Höchst, Jan Pfaff, Benjamin Stoll, Hamid Saeed, Sven Weber, Coach Dirk Schöndorf.


SK Driedorf mit erneuter Auswärtsniederlage

Am vergangenen Samstag waren die Volleyballherren des SK Driedorf zu Gast bei den Gegnern der TG Neuenhaßlau.

TG Neunhaßlau - SK Driedorf (3:0)

Driedorf geriet zu Beginn der Partie durch Schwächen im Annahmespiel und Nachlässigkeiten in der Blockarbeit schnell in einen 6-Punkte Rückstand. Beim Spielstand von 11:5 stabilisierte sich das Spiel zwar ein wenig, jedoch gelang es den Westerwäldern nie wirklich den Rückstand zu kompensieren, sodass der erste Satz über ein 21:14, letztendlich mit 25:16 an den Gegner aus Neuenhaßlau ging.

Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Der SK hatte Schwierigkeiten das eigene Spiel zu etablieren und konnte selbst in Angriffsphasen den Gegner kaum unter Druck setzen, sodass auch der zweite Satz mit 25:16 abgegeben wurde.

Im dritten und letzten Satz der Partie konnte Driedorf das eigene Spiel zwar durch Spielerwechsel und eine kämpferische Leistung stabilisieren und somit mehr Druck erzeugen, jedoch bereitete den Westerwäldern daraufhin der starke Block und die konstante Abwehrleistung der TG Probleme, sodass man auch im 3. Satz dauerhaft einem Punkterückstand hinterherlief und schließlich den Satz mit 25:19 verlor.

Für den SK Driedorf spielten: Sebastian Döll, Tobias Hild, Carsten Höchst, Jan-Michael Pfaff, Dirk Schöndorf, Benjamin Stoll, Sven Weber und Daniel Hees.   


SK Driedorf mit einem Punkt aus zwei Heimspielen

Am vergangenen Samstag empfingen die Hausherren des SK Driedorf die Gäste des Gießener SV und des FSV Bergshausen. Auf Grund der bisherigen Punkteausbeute des SK aus den vorherigen Spielen, spekulierten die Westerwälder auf Punkte in den Heimspielen.

SK Driedorf - Gießener SV (1:3)

Driedorf startete schwach in den Beginn der ersten Partie. Ungenauigkeiten im Annahmespiel und die daraus resultierende fehlende Präzision im Zuspiel erlaubten keinen effektiven Aufbau des Angriffspiels. Gießen hingegen spielte befreit auf und setzte die Heimmannschaft zunehmend unter Druck. Der Satz ging letztendlich mit 15:25 an den Gießener SV.

Der verschlafene Start von Driedorf diente allerdings als Weckruf für die Mannschaft. Durch ein stabilisiertes Annahmespiel und durchschlagendere Angriffsphasen verlief der zweite Satz über lange Distanz sehr ausgeglichen. Zum Ende des Satzes bewiesen die Westerwälder Kampfgeist und entschieden den Satz schließlich mit 25:23 für sich.

Der dritte Satz wurde durch einen fast typischen Spielverlauf der Driedorfer in dieser Saison geprägt. Man geriet früh im Satz in einen 6-Punkte-Rückstand zum 3:9 und lief diesem über lange Phasen des Satzes hinterher. Zwar gelang es dem SK sich gegen Ende des Satzes nochmals heran zu kämpfen, doch eine starke Blockleistung seitens der Gießener lies kein Aufbäumen mehr zu, wodurch auch dieser Satz mit 22:25 an Gießen ging.

Im finalen Satz des ersten Spiels konnte Driedorf wieder durch kämpferische Leistung überzeugen und sich ins Spiel zurückkämpfen. Jedoch fehlte zum Schluss der letzte Wille, um sich den Satz zu holen, sodass dieser mit 23:25 an den Gießener SV ging, der somit das Spiel mit 1:3 für sich entschied.

 

SK Driedorf - FSV Bergshausen (2:3)

Im zweiten Spiel des Tages startete Driedorf furios in die Partie. Durch eine solide Annahme, ein präzises Zuspiel und effiziente Angriffe ließen die Herren des SK den Gästen aus Bergshausen keine Chance ins Spiel zu kommen und gewannen den Satz mit 25:14.

Der zweite Satz gestaltete sich hingegen deutlich schwieriger. Der FSV kam besser ins Spiel und insbesondere der dominante Block der Gegner bereitete den Driedorfern Schwierigkeiten. Bergshausen konnte dadurch den Satz mit 20:25 für sich entscheiden.

Der nächste Durchgang stellte ein Abbild des vorigen Satzes dar und ging in gleicher Art und Weise an den FSV.

Erst im vierten Satz gelang es dem SK zurück ins Spiel zu finden. Ein Wechsel auf der Zuspielerposition sorgte für Veränderung im Spielverlauf und Driedorf kam dazu eigene Akzente im Angriff zu setzen. Durch kontinuierlichen Kampf erzwang man den Satzgewinn mit 25:21.

Der Tie-Break musste also die Entscheidung bringen. Man bemerkte allerdings schnell die fehlende Kraft der Driedorfer, die den vorangegangenen 8 Sätzen zu schulden war. Bergshausen setzte sich schließlich mit 5:15 durch und entschied das Spiel mit 2:3.

Driedorf muss sich folglich, trotz kämpferischer Leistung, mit nur einem Punkt aus den beiden Heimspielen zufrieden geben und verweilt somit auf dem letzten Tabellenplatz der Landesliga Nord.

Für den SK Driedorf spielten: Sebastian Döll, Tobias Hild, Carsten Höchst, Jan-Michael Pfaff, Hamid Saeed, Dirk Schöndorf, Benjamin Stoll, Sven Weber und Eugen Zinn.   


Driedorf auch in Kassel sieglos

12.11.2017

VSG Kassel – SK Driedorf (3 : 1)

Die Volleyballer des SK Driedorf waren zu Gast beim Klassenprimus VSG Kassel. Auf dem Papier eine klare Sache zwischen Tabellen Letzten und Tabellen Ersten.

Der erste Satz begann auch genau so, Kassel ging schnell mit 5:1 in Führung, konnte diese aber nicht ausbauen, sondern musste die immer besser ins Spiel kommenden Westerwälder bis auf einen Punkt zur Satzmitte rankommen lassen. Jetzt war der Satz wieder offen und Driedorf konnte vor allem über seine Außenangreifer immer wieder Punkten. Erst beim 21:22 mussten die Gäste abreißen lassen und Kassel konnte den ersten Satz mit 25:21 für sich entscheiden.

Im zweiten Satz startete Driedorf wieder schlecht und sah sich schnell mit 5 Punkten im Hintertreffen. Diesmal gelang es nicht sich wieder an die starken Kasselaner heran zu kämpfen und so gewannen diese auch den zweiten Satz, diesmal deutlich, mit 25:15.

Scheinbar ein Weckruf für den SK, denn dieser spielte furios im dritten Satz auf. Eine konstant gute Annahme rund um Libero Jan Pfaff war Grundlage für die gute Leistung. Dirk Schöndorf konnte seine Angreifer immer wieder in Szene setzen und diese machten Punkt um Punkt. Der Block von Carsten Höchst stellte immer wieder für die Hausherren eine unüberwindbare Hürde dar und so war es nur folgerichtig, dass Driedorf diesen Satz, ebenfalls sehr deutlich, mit 25:17 für sich entscheiden konnte.

Die Gäste hatten Morgenluft gewittert und starteten mit Selbstvertrauen in den vierten Satz. Es entwickelte sich ein enges Spiel auf Augenhöhe bis zur Satzmitte, doch dann kam der völlige Einbruch. Driedorf gelang nichts mehr und auch die Auszeiten und Spielerwechsel konnte nichts mehr an der Niederlage ändern. Ab dem Spielstand 14:14 machte Driedorf nur noch 2 Punkte und Kassel entschied den Satz mit 25:16 und damit das Spiel mit 3:1 für sich.

Was bleibt ist die Gewissheit, dass Driedorf gegen jeden Gegner in der Landesliga mitspielen kann, aber um Spiele zu gewinnen darf man sich die immer wieder auftauchenden Schwächephasen durch die ganze Mannschaft hindurch nicht leisten. Daran muss bis zum Heimspiel in zwei Wochen konsequent gearbeitet werden.

Es spielten: Sebastian Döll, Tobias Hild, Dirk Schöndorf, Daniel Hees, Hamid Saeed, Benjamin Stoll, Carsten Höchst, Jan Pfaff und Sven Weber.


  Driedorf verliert beide Heimspiele

28.10.2017

SK Driedorf  - Hünfelder SV (0 : 3)

Am Samstag trafen die Volleyballer des SK Driedorf im ersten Heimspiel in der Landesliga Nord auf den Hünfelder SV und die SK Rodheim 3.

In eigener Halle wollte der SK an die Heimstärke der letzten Jahre anknüpfen und begann gegen den Hünfelder SV schwungvoll. Durch ein gutes Aufbau- und Angriffsspiel konnten man sich eine leichte Führung erarbeiten und diese auch bis zur Satzmitte verteidigen. Beim Spielstand von 13:12 kam es dann aber zu einem Bruch im Spiel der Westerwälder und es wurden 6 Punkte in Folge abgegeben. Auch wenn der SK anschließend wurde ins Spiel fand konnte dieser Verlust nicht mehr ausgeglichen werden und der Satz ging mit 19:25 an die Gäste aus Hünfeld.

Im 2. Satz gelang es dem SK dann nicht an die Leistung vom Beginn des Spiels anzuknüpfen. Man hatte in allen Mannschaftteilen Probleme und verlor den Satz deutlich mit 10:25.

Gewillt wieder mehr Gegenwehr zu leisten, konnte der SK den Anfang des 3. Satzes wieder ausgeglichener gestalten. Aber wie auch schon im 1. Satz ging zur Satzmitte der Anschluss verloren und die Driedorfer gaben auch diesen Satz mit 17:25 und damit das Spiel mit 0:3 ab.

 

SK Driedorf - SG Rodheim 3 (2 : 3)

Mit Wechseln im Hauptangreifer- und auf der Diagonalposition präsentierte sich der SK im 2. Spiel nun deutlich verbessert und spielte mit den Gästen aus Rodheim auf Augenhöhe. In einem ausgeglichenen Satz lagen die Gäste immer 1-2 Punkte vorn. Gegen Satzende konnte der SK beim Spielstand von 24:24 erstmals ausgleichen und nutzte diesen Schwung und sicherte sich den Satz mit 26:24.

Der 2. Satz verlief ähnlich, wie auch schon der 1. Satz. Ein ausgeglichenes Spiel bis zum Stand von 24:24. Diesmal sicherte sich allerding die SG Rodheim den Satz mit 26:24.

Den folgenden 3. Satz dominierte der SK nun klar. Besonders hervorzuheben sind hier die beiden Außenangreifer Sebastian Döll und Tobias Hild, die den Block und die Abwehr der Rodheimer immer wieder vor unlösbare Aufgaben stellten. Und so großen Anteil am deutlichen Satzgewinn mit 25:13 hatten.

Im 4. Satz sahen die zahlreichen Zuschauer, dann wieder einen ausgeglicheneren Verlauf. Aber wie schon so oft in dieser Saison verlor der SK in der Mitte des Satzes durch Unkonzentriertheiten und daraus resultierenden Eigenfehlern den Anschluss und musste den Satz mit 20:25 abgeben.

Im entscheidenden Tie-Break, verpasste der SK den Start völlig. Schnell war man mit 4:9 im Hintertreffen. Erst spät fand der SK zurück ins Spiel und konnte sich nach einem 5:13 Rückstand nochmal herankämpfen, musste sich aber letztlich mit 11:15 und damit 2:3 geschlagen geben.

Es spielten: Sebastian Döll, Daniel Hees, Tobias Hild, Carsten Höchst, Jan Pfaff, Hamit Saeed, Dirk Schöndorf, Benjamin Stoll, Sven Weber.


 SK Driedorf verliert auch sein zweites Auswärtsspiel

24.09.2017

 TV Salmünster – SK Driedorf (3:0 - 25:17 / 25:20 / 25:19)

 Am 2. Spieltag duellierten sich der SK Driedorf, der ohne seinen etatmäßigen Außenangreifer Sebastian Döll antrat, und der TV Salmünster, die zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten gezählt werden. Ein ganz unbekannte Mannschaft waren die Volleyballer aus Salmünster für den SK nicht. Zuletzt traf man in der Saison 15/16 in der Bezirksoberliga aufeinander, und so wusste man um die Spielstärke der jungen Mannschaft.

 Zu Beginn des ersten Satzes konnte der SK dennoch früh mit 5:1 in Führung gehen, bevor Salmünster aufwachte. Beim Stand von 9:9 übernahmen die Hausherren die Führung. Auch ein Wechsel auf der Außenangreifer Position brachte nichts ein. Der SK fand nicht zu seinem Spiel und so gewann Salmünster den ersten Satz locker mit 25:17.

Auch im zweiten Durchgang verhinderte die hohe Anzahl an individuellen Fehlern bei den Westerwäldern einen ausgeglichenen Satz. Der SK konnte bei weitem nicht sein bestes Volleyball aufbieten und so lief man einem anfänglichem Satzrückstand hinterher. Die Auswechslung auf der Position des Diagonalspielers zeigte nur wenig Wirkung. Salmünster reichte eine durchschnittliche Leistung, um den Satz mit 25:20 zu gewinnen.

Im dritten Satz stellte Spielertrainer Sven Weber die Aufstellung um. Der für diese Saison zum SK zurückgekehrte Diagonalspieler Hamid Saeed rückte auf die Außenangreifer Position, Sven Weber spielte auf Diagonal. Dem SK gelang es, sich zu steigern und endlich den Gegner mit eigenen Angriffen unter Druck zu setzen. Somit konnte der SK mit 14:9 in Führung gehen. Nun zeigte der Gastgeber eine Leistungssteigerung und übernahm mit einer Drei- und Fünf-Punkte-Serie die Führung. Zu oft musste Driedorf nun auf die gegnerischen Angriffe und eigenen Fehler reagieren. Dem SK gelang es nicht mehr, zurück zu kommen. Somit gewann der TV Salmünster auch den dritten Satz recht mühelos mit 25:19.

Das Fazit für den SK: Es gab das erwartet schwere Debüt in der Landesliga gegen zwei starke Mannschaften. Die Stimmung ist aber ungetrübt und man möchte vor allem am nächsten Spieltag seine Heimstärke nutzen und gegen vermeintlich leistungsähnliche Gegner punkten.


SK Driedorf verliert Auftakt mit 0:3

17.09.2017

SG Rodheim II – SK Driedorf (3 : 0)

An Ihrem ersten Spieltag in der Landesliga mussten die Driedorfer zum letztjährigen zweiten, der SG Rodheim 2.

Zum Anfang also direkt ein dicker Brocken. Driedorf begann stark und konnte die Gastgeber mit platzierten Angaben in die Defensive drängen und eine frühe Auszeit beim Punktestand von 5:1 provozieren.

Im Weitern Spielverlauf konnten die Rodheimer wieder rankommen, aber es blieb ausgeglichen und der Liganeuling aus Driedorf hielt gut mit. Erst beim Stand von 17:16 für die Hausherren musste der SK abreißen lassen. Gute Angaben und ein guter Block der Hausherren machten es Driedorf schwer und so konnte sich die SG Rodheim verdient im ersten Satz mit 25:18 durchsetzen.

Im zweiten Satz kam es zum Déjà-vu, wieder setzen die Driedorfer Rodheim mit starken Angaben unter Druck und wieder folgte die frühe Auszeit beim Stand von 5:0 für Driedorf. Doch diesmal ließ Driedorf nicht locker und hielt die Führung fest, konnte sie sogar ausbauen auf 23:13. Der Satz schien so gut wie gewonnen zu sein, aber Rodheim gab nicht auf. Gute Angaben machten Driedorf Probleme und auch die beiden Auszeiten konnten nichts daran ändern, dass Rodheim Punkt für Punkt näher kam und zuletzt zum 23:23 ausgleichen konnte. Driedorf versuchte nochmal alles, aber Rodheim war durch die furiose Aufholjagt obenauf und entschied den Satz mit 27:25 für sich. Schade, Driedorf konnte seine gute Leistung nicht belohnen. Dieser Satz war wieder einmal der Beweis dafür wie wichtig die Psyche beim Volleyball ist.

Im dritten Satz war bei den Gästen dann die Luft raus und man lag schnell mit 9:16 hinten. Man merkte den Driedorfern die Enttäuschung des verlorenen zweiten Satzes deutlich an und so fand der SK nicht mehr ins Spiel. Der dritte Satz ging damit folge richtig mit 25:16 deutlich an die Hausherren, die einen verdienten 3:0 Sieg verbuchen konnten.

Trotzdem kann Driedorf zufrieden mit der Leistung sein. Rodheim 2 ist nicht der Gegner gegen den man Punkten muss. Der Aufsteiger hat sich gut verkauft und phasenweise mehr als nur mitgespielt.

Am 24.09.2017 geht es bereits weiter und der SK Driedorf versucht beim TV Salmünster zu Punkten.


SK Driedorf schlägt in der Landesliga auf

Nach der Meisterschaft der letzten Saison starten die Volleyballer des SK Driedorf in der Saison 2017/18 in der Landesliga Nord.

Spielertrainer Sven Weber kann auf alle Kräfte der Vorsaison zurückgreifen. Darüber hinaus ist es gelungen mit Hamid Saeed einen alten bekannten wieder an Bord zu holen.

Saeed spielte bereits in der Saison 2014/15 für den SK bevor er sich entschied zum TV Waldgirmes in die Landesliga zu wechseln.

Aus privaten und beruflichen Gründen wollte Saeed wieder näher seines Wohnorts Dillenburg spielen. Saeed wird den SK auf der Diagonalposition verstärken und seine bereits in der Landesliga gesammelten Erfahrungen an die Mannschaft weitergeben.

Mit Saeed ist zwar der kleine Kader aus der letzten Saison von neue auf zehn Spieler gewachsen, was aber immer noch knapp ist. Es sind also noch 2 Plätze frei, um den Kader auf die max. 12 zugelassenen Spieler zu erhöhen.

Mit der Vorbereitung ist Sven Weber zufrieden, was sich auch in den Ergebnissen der beiden gespielten Vorbereitungsturniere zeigt.

In Mörfelden erreichte man den dritten Platz und mußte sich ausschließlich dem Landesligisten (Süd) aus Brennsbach und einerr Nachwuchsmannschaft des Erstligisten Rhein Main Volley geschlagen geben. In Marburg verlor man sogar nur ein Spiel, das jedoch in der Vorrunde und damit machte der Turniermodus maximal nur noch den fünften Platz möglich.

Auch wenn die Turnierleistungen gut waren und man auch den ein oder anderen Landesligisten schlagen konnte gibt es noch das ein oder andere zu verbessern.

Die Angriffsleistung ist wieder auf gutem Niveau, genauso wie der Kampfgeist. Die Blockarbeit, sowie die Annahme sind jedoch noch zu stabilisieren.

In der neuen Saison trifft man auf den ein oder anderen bekannten, wie Giessen, Rodheim 3, Neuenhaßlau und Salmünster, gegen die man in der Vergangenheit bereits gespielt hat. Es sind aber auch viele unbekannte in der Liga, wie Kassel, die aus der Oberliga abgestiegen sind, Hünfeld, die freiwillig aus der Regionalliga zurückgezogen haben, der andere Aufsteiger aus Bergshausen oder auch Rodheim 2, die auf den Aufstieg in die Oberliga freiwillig verzichtet haben.

In diesem starken Feld heißt es sich zu behaupten und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

Anfangen wollen die top motivierten Aufsteiger damit am liebsten schon am 17.09.2017 in Rodheim, wo sie in ihrem ersten Saisonspiel gegen die zweite Garnitur der SG Rodheim antreten.

Ein harter Brocken, denn der Zweite des Vorjahres will dieses Jahr Meister werden. Für Driedorf wird dieses Spiel eine gute Standortbestimmung sein und vielleicht gelingt ja sogar eine Überraschung.

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